Knochenaufbau
Ein Implantat braucht ausreichend Knochen, um stabil zu sein. Fehlt Knochen, kann er vor oder während des Setzens aufgebaut werden.
Warum fehlt Knochen?
Nach dem Verlust eines Zahns bildet sich der Knochen, der ihn umgab, allmählich zurück. Eine frühere Entzündung, eine Zahnfleischerkrankung oder das langjährige Tragen einer herausnehmbaren Prothese verstärken diesen Abbau. Die 3D-Aufnahme in der Praxis misst das vorhandene Knochenangebot genau.
Der Sinuslift
Im hinteren Oberkiefer liegt die Kieferhöhle manchmal so nah an den Wurzeln, dass zu wenig Knochenhöhe bleibt. Die Schleimhaut der Kieferhöhle wird vorsichtig angehoben und der entstandene Raum mit Knochenersatzmaterial gefüllt. Je nach Resthöhe wird das Implantat in derselben Sitzung oder einige Monate später gesetzt.
Die Blockaugmentation
Ist der Kieferkamm zu schmal oder zu niedrig, wird ein Knochenblock daran befestigt, um Breite oder Höhe zu vergrößern. Nach der Einheilung wird das Implantat in den aufgebauten Knochen gesetzt.
Die Kieferkammspreizung
Ein etwas schmaler Kieferkamm kann verbreitert werden, indem seine beiden Wände mit feinen Instrumenten auseinandergedrückt werden. Diese Technik erlaubt oft, das Implantat in derselben Sitzung zu setzen.
[À CONFIRMER PAR LE DR FISCHLER : techniques pratiquées au cabinet et origine des matériaux de greffe.]